Kategorie: Masken

Bei uns erhalten Sie Qualitätsmasken aus deutscher Produktion. Die OP-Masken für Erwachsene werden in unserer Fertigung hergestellt, die Kindermasken von einem Partner in Rheinland-Pfalz.

Bei den Atemschutzmasken bieten wir eine Vielzahl an unterschiedlichen Typen an. Sowohl FFP2 als auch FFP3 Masken sind erhältlich. Zudem mit Ohrenbändern und Kopfbebänderung, sowie in verschiedenen Formen ("Schmetterling", "Entenschnabel", "Fischmaul" oder "Cup"), die je nach Gesichtsform einen optimalen Tragekomfort bieten. Natürlich  können Sie bei uns nicht nur weiße Masken kaufen, sondern auch schwarze, bunte und Masken mit Mustern.

Wissenswertes über OP-Masken und FFP2 Masken

Bei Masken wird zwischen verschiedenen Maskenarten unterschieden:

  • Medizinische Masken gemäß Norm DIN EN 14683
  • Atemschutzmasken (FFP1, FFP2, FFP3) gemäß DIN EN 149
  • Mund-Nasen-Bedeckung, Alltagsmasken, Stoffmasken und andere Masken ohne Vorgaben und durch eine Norm festgeschriebene Prüfung.

 

Medizinische Masken

Diese werden oft auch als OP-Masken bezeichnet und bieten einen hohen Schutz für die Mitmenschen und Patienten vor Bakterien und Viren. Es wird hier oft von Fremdschutz gesprochen, z.B. wird der Patient während eines chirurgischen Eingriffes vor infektiösen Keimen geschützt. In epidemischen und pandemischen Situationen wird die Verbreitung von Infektionen durch das Tragen der medizinischen Masken erheblich eingeschränkt – sofern möglichst jeder eine Maske trägt, aber mindestens jeder potentiell Infizierte.

Gemäß der Norm DIN EN 14683 werden bestimmte Kriterien geprüft:

  1. Bakterielle Filterleistung (BFE)
  2. Druckdifferenz
  3. Mikrobiologische Reinheit
  4. Druck des Spritzwiderstandes
  5. Biokompatibilität

 

Prüfung

Typ I

Typ II

Typ IIR

Bakterielle Filterleistung (BFE), (%)

≥ 95

≥ 98

≥ 98

Druckdifferenz (Pa/cm2)

< 40

< 40

< 60

Druck des Spritzwiderstandes (kPA)

entfällt

entfällt

≥ 16,0

Mikrobiologische Reinheit (KBE/g)

≤ 30

≤ 30

≤ 30

Biokompatibilität gemäß Normreihe EN ISO 10993

Keine Hautreizung oder Irritation darf auftreten

 

Die Masken werden gemäß der Testergebnisse der Kriterien in 3 Typen unterteilt:

  • Typ I soll nur von Patienten und Personen in epidemischen und pandemischen lagen getragen werden, um die Infektionsverbreitung zu verringern. Nicht für medizinisches Fachpersonal oder in Operationsräumen gedacht.
  • Typ II kann von allen Patienten, Personen und medizinischem Personal getragen werden, sofern der Träger keine Spritzer von kontaminierter Flüssigkeit beim Tragen erwartet.
  • Typ IIR kann ebenso von allen Personengruppen getragen werden. Diese OP-Masken bieten zusätzlich einen Schutz des Trägers vor Flüssigkeitsspritzern (z.B. Blut, Lymphe, Sekrete etc.)

 

Um diesen Schutz zu gewährleisten bestehen die OP-Masken aus verschiedenen Vlieslagen (Spinnvlies und sogenanntes Meltblown-Filtervlies). Der Nasenbügel besteht meist aus einem kunststoffumwickelten Metalldraht und sorgt dafür, daß die Maske eng an der Nase anliegt. Oft werden Masken mit elastischen Ohrenbändern verwendet. Für mache Träger und Situationen sind Masken mit Kopfbändern zum Binden besser geeignet.

Die medizinischen Masken gelten als Medizinprodukt der Klasse I gemäß der europäischen Verordnung 2017/745 (MDR = Medical Device Regulation). Die Masken müssen einem Konformitätsbewertungsverfahren unterzogen werden und die Einhaltung der Regularien und Normen wird durch Behörden überwacht.

Die Verpackung muß ein CE Zeichen tragen, sowie Angaben zur Haltbarkeit, Lagerbedingungen und dem Hersteller enthalten.

 

Die Masken sollen möglichst eng am Gesicht anliegen, sowie Mund und auch Nase bedecken. Beim Ausatmen, Sprechen, Niesen und Husten können kleine Tröpfchen und Aerosole aus Mund und Nase freigesetzt werden, die in der Luft umherfliegen und Mitmenschen infizieren können.

 

Atemschutzmasken

Die partikelfiltrierenden Halbmasken sind für den Schutz des Trägers bestimmt und sollen diesen vor den Gefahren von Stäuben und Aerosolen schützen. Sie bieten keinen Schutz vor giftigen oder gesundheitsgefährdenden Gasen.

Die Anforderungen an die Atemschutzmaske kommen aus dem Arbeitsschutz und sind daher für den Schutz des Trägers geeignet. Atemschutzmasken ohne Ventil bieten zudem einen guten Fremdschutz.

Die Anforderungen an die Maske werden in der Norm DIN EN 149 festgelegt:

 

  • Filterung von Partikeln größer als 0,6 μm
  • Gesamtleckage
  • Durchlass des Filtermediums
  • Atemwiderstand Einatmen 30l/min
  • Atemwiderstand Einatmen 95l/min
  • Atemwiderstand Ausatmen 160l/min
  • Hautverträglichkeit
  • Entflammbarkeit
  • Kohlendioxydgehalt der Einatemluft
  • Einspeicherprüfung

 

Gemäß der Norm wird in folgende Schutzklassen eingeteilt:

  • FFP1
  • FFP2
  • FFP3

Wobei das FFP für Filtering Face Piece steht.

Zudem werden einige Schutzmasken mit Ausatemventil ausgestattet, um das Ausatmen bei schwerer Arbeit zu erleichtern. Masken mit Ausatemventil bieten keinen Fremdschutz und sollen daher in Pandemien wie z.B. der Coronapandemie nicht verwendet werden.

Da die Schutzmasken oft in staubiger Umgebung eingesetzt werden, kann eine zusätzliche Einspeicherprüfung mit Dolomitstaub durchgeführt werden, um das Zusetzen des Filters mit Staub zu Simulieren. Anschließend wird der Atemwiderstand gemessen.

Die meisten Atemschutzmasken sind für die Nutzungsdauer von ca. 8 Stunden bzw. einer Schicht ausgelegt. Der Filter der Maske ist nicht austauschbar und wird durch die Verwendung zugesetzt bzw. verliert die elektrostatische Ladung und somit die Filterleistung. Wiederverwendbare Masken sind meist als Atemschutzhalbmaske oder Atemschutzvollmaske mit austauschbaren Filterelementen ausgestattet.

 

Kennzeichnung der Atemschutzmaske

 

Schutzklasse:                                                            z.B. FFP2

Wiederverwendbarkeit, bei Einmalmasken:     NR (non reusable)

Bestandene Einspeicherprüfung:                        D

 

Anwendungsbeispiele

 

FFP1

FFP2

FFP3

Pandemieschutz

 

Lebensmittelindustrie

Baustelle

Reinigungsarbeiten (Haushalt, Pollen)

Schleifen / Fräsen

Bergbau

 

Holzverarbeitung

 

Metallindustrie

 

Chemische Industrie

 

 

ungiftigen und

nicht-fibrogenen

Stäuben

festen und

flüssigen

gesundheitsschädlichen

Stäuben, Rauch

und Aerosolen

giftigen und gesundheitsschädlichen

Stäuben,

Rauch und Aerosolen

wie z.B. krebserzeugende

Partikel, radioaktive Partikel,

luftgetragene biologische

Arbeitsstoffe der

Risikogruppe 2+3

und Enzyme

 

Leistungsvergleich der Schutzklassen

 

FFP1

FFP2

FFP3

Schadstoffkonzentration des

Arbeitsplatzgrenzwertes AGW

(gemäß TRGS 900)

4-fach

10-fach

30-fach

Filterung von Partikeln

größer als 0,6 μm

80%

94%

99%

Max. Gesamtleckage

22%

8%

2%

Max. Durchlass des Filtermediums

20%

6%

1%

Max. Atemwiderstand Einatmen 30l/min

0,6 mbar

0,7 mbar

1,0 mbar

Max. Atemwiderstand Einatmen 95l/min

2,1 mbar

2,4 mbar

3,0 mbar

Max. Atemwiderstand Ausatmen 160l/min

3,0 mbar

3,0 mbar

3,0 mbar

 

Die Atemschutzmasken bestehen ebenso aus verschiedenen Vlieslagen (Spinnvlies und eine oder mehrere Schichten Meltblown-Filtervlies). Der Nasenbügel besteht meist aus einem kunststoffumwickelten Metalldraht und sorgt dafür, daß die Maske eng an der Nase anliegt. Oft werden Masken mit elastischen Ohrenbändern verwendet, es gibt allerdings auch einige Modelle mit Kopfbebänderung.

 

Die Partikelfiltrierenden Halbmasken gelten als persönlichen Schutzausrüstung (PSA) der Klasse III gemäß der europäischen Verordnung 2016/425. Die Masken müssen einem Konformitätsbewertungsverfahren durch eine benannte Stelle unterzogen werden. Hierbei werden die Baumuster gemäß der Norm DIN EN 149 geprüft. Zudem findet eine regelmäßige Überwachung der Fertigung statt.

Die Verpackung muß ein CE Zeichen in Kombination mit der 4-stelligen Nummer der benannten Stelle tragen, sowie Angaben zum Einsatzbereich, der Haltbarkeit, Lagerbedingungen und dem Hersteller enthalten.

 

Die Masken sollen möglichst eng am Gesicht anliegen, sowie Mund und auch Nase bedecken. Dazu müssen die Ohrenbänder oder Kopfbänder die Maske eng an das Gesicht ziehen, damit die Leckage gering ist. Nur durch einen dichten Sitz und das korrekte Tragen der Maske wird der Schutz gewährleistet.